Donnerstag, 22. Mai 2014

#Vollpfosten.



Manch geneigter Leser wird wissen, dass ich in dem ein oder anderen Sozialen Netzwerk unterwegs bin. Und genau da laufen mir seit geraumer Zeit folgende Postings meiner Freunde über den Weg (Anmerkung der Redaktion: Text wurde frei erfunden): „Sommer, Sonne, Sonnenschein #eigener Garten #Sommersaison 2014 #jetzt wird’s heiss.“ So, oder so ähnlich lauten die Postings, immer das „Nummern-Zeichen“ davor, und ich Vollpfosten weiss nicht, was das soll.
Zuerst dachte ich: Voll kompliziert, so zu posten.
Eine Weile später dachte: Super, da geht wieder ein Trend an Dir vorbei.
Aber davon mal ganz abgesehen, es wäre nicht der erste Trend, der zur Zeit an mir vorbei geht, denn seit ich Mutter bin, vergesse ich regelmässig Geburtstage, eigene Termine, manchmal vergesse ich sogar, zu essen, zu trinken – also meinen eigenen Grundbedürfnissen nachzugehen. Und ich gestehen, manchmal vergesse ich sogar das Zähneputzen. Meist fällt es mir gegen Mittag ein … Naja, immerhin.

Vor ein oder zwei Wochen habe ich dann aus dem TV erfahren, dass sich ein Wort, das mit einem # am Anfang versehen ist, „Hashtag“ nennt. „Taggen“, „liken“, „poken“, „unfrienden“ – all das waren mir bislang gängige Begriffe und der Bedeutung war mir auch soweit klar … Jetzt kam eben noch der (oder das) Hashtag dazu. Jetzt wusste ich zwar, was es ist, doch es war mir bislang nicht klar, wofür und wann man es benutzt …
Seit heute früh weiss ich es (meiner Freunde sei Dank).

#mich, oder #mich nicht … #damit nix am Hut.
Viel wichtiger als das ist: Projekt Unpuck Josef! Die dritte Nacht haben wir inzwischen hinter uns gebracht. Während ich noch in der zweiten Nacht gegen Mitternacht wieder zum Pucken übergegangen bin, da Josef wieder sehr unruhig schlief, haben wir es in der vergangenen Nacht vollständig ohne Pucken geschafft.
Irgendwie ist das Entwöhnen vom Pucken, wie eine Art Befreiung für mich selbst. Es fühlt sich so gut an, sein Kind abends „normal“ ins Bett legen zu können und zu wissen, er kann ungepuckt schlafen. Josef’s Reflexe haben sich zumindest so weit zurückgebildet, dass er nicht mehr von jedem Zucken seines Ärmchens wach wird. Und er sieht so schön aus, wenn er schläft.

Gestern abend habe ich den Jopmann um 1919 zu Bett gebracht und um Mitternacht wurde er zum ersten Mal wach. Da er so unruhig war und er derzeit einen grösseren Appetit hat, als sonst, gab ich ihm bereits um Mitternacht sein Fläschen … Und siehe da, er hat’s restlos leergetrunken und ist unmittelbar danach eingeschlafen. Geschlafen hat er dann wieder bis kurz vor 0500. Gleiches Spiel haben wir dann nochmal gemacht und um 0630 war er dann ausgeschlafen und wach, wobei er sich lokker 20 Minuten mit sich selbst beschäftigte, bevor ich nach ihm gesehen habe …

Über die letzten drei Abende war jedenfalls eine deutliche Verbesserung zu erkennen.

Nacht 1:
1930 – ins Bett bringen
2230 – zum ersten mal wach werden
2330 – erneutes wach werden
0000 – Josef war hellwach und lag singend im Bett
0030 – pucken und weiterschlafen
0300 – Flasche
0530 – aufwachen

Nacht 2:
1930 – ins Bett bringen
2300 – zum ersten mal wach werden
0000 – erneutes wach werden und pucken
0200 – Flasche
0430 – kurzes Aufwachen
0600 – wach werden

Nacht 3:
1919 – ins Bett bringen
0000 – zum ersten mal wach werden und Flasche
0445 – zum zweiten mal wach werden und Flasche
0630 – wach werden

Jetzt freu ich mich erst mal darauf, dass die Freundin heute zu Besuch kommt … Etwas Unterstützung kann ich schon gut gebrauchen, da mir meine Erkältung noch immer sehr in den Knochen steckt.
Und morgen kommt der Prinz auch wieder …

Gehabt euch wohl und bis demnächst.
Eure Jana

1 Kommentar:

  1. Einen sehr schönen Blog hast du da :-)
    Hab mich mal als neues Mitglied registriert!
    Würde mich natürlich über einen Gegenbesuch sehr freuen Dich auch gerne als mein neues Mitglied begrüßen (habe auch noch nicht so viele Leser)
    Ein schönes Wochenende!

    LG Michelle

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